So wichtig wie Magnesium im Körper auch ist, viele Menschen in Deutschland erreichen die Schätzwerte für die Magnesiumzufuhr der DGE nicht. Das zeigt auch die nationale Verzehrstudie II des Max-Rubner-Instituts.5
Zusätzlich dazu weisen Sportler und Personen mit einer erhöhten Muskelmasse Untersuchungen zufolge einen höheren Bedarf an Magnesium auf, als die Durchschnittsbevölkerung.6 7 8
Ein großes Problem bei der Feststellung, ob man ausreichend mit Magnesium versorgt ist, oder nicht, ist allerdings, dass man den Status nicht anhand des Magnesiumspiegels im Blut beurteilen kann.
Die Konzentration der meisten Mengenelemente im Blut ist sehr streng reguliert und wird stets durch eine erhöhte Absorption, die Freisetzung aus den Knochen oder dem Gewebe sowie die Ausscheidung über den Urin konstant gehalten.9
Erst bei einer längeren Unterversorgung, welche zu einem starken Mangel führt, sinkt auch der Magnesiumspiegel im Blut ab.Die bisher verlässlichste Methode, den Magnesium-Status festzustellen, ist daher eine Gewebeprobe, welche jedoch zu invasiv für den flächendeckenden Einsatz in der Bevölkerung ist.9 10
Das ist auch der Grund dafür, dass die empfohlene Zufuhr an Magnesium von der DGE nur noch Schätzwerte und keine Referenzwerte mehr darstellt.9
Die bisher einfachste Methode, eine optimale Versorgung mit Magnesium sicherzustellen, ist daher die Betrachtung der eigenen Zufuhr und der Abgleich mit eben jenen Schätzwerten und der Berücksichtigung des individuellen Körpergewichts und der sportlichen Aktivität.
Glücklicherweise birgt eine zu hohe Magnesiumzufuhr keine ernstzunehmenden gesundheitlichen Gefahren, da die Nieren einen Überschuss aus dem Blut herausfiltern und über den Urin. Werden hohe Mengen bestimmter Formen von Magnesium gleichzeitig eingenommen, kann es im schlimmsten Fall zu Durchfall kommen. Dieser ist zwar unangenehm, aber ungefährlich, da er lediglich daher rührt, dass bei hohen Dosierungen nicht die gesamte Menge auf einmal im Darm absorbiert werden kann und dann entsprechend ausgespült werden muss.11 12
Aus diesem Grund haben wir das MAGNESIUM entwickelt. Es bietet 3 hochwertige Formen des Minerals, um die Absorption auf 3 verschiedene Mechanismen zu verteilen. Der Gedanke dahinter ist, dass es so zu einer garantiert adäquaten Magnesiumzufuhr beitragen kann, ohne dabei das Risiko von Verdauungsbeschwerden einzugehen.